Good Bye Moppi!

Heute haben wir uns von unserem geliebten Kater Moppi verabschiedet.

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Moppi war mit uns fast genauso lange zusammen wir Mandy und Ich zusammen sind: 14 Jahre.

Als kleines Katzenbaby habe ich ihn damals ausgesucht. Er, der ganz alleine in einer Ecke der Schuhschachtel lag, während seine kleinen Geschwister alle zusammen in der anderen Ecke lagen. Moppi war damals schon der Größte von allen.

Er hat mit uns viele Umzüge mitgemacht, die Geburt unserer Kinder miterlebt, zugesehen wie sie laufen lernten, sprechen lernten, Adrian in die Schule kam.

Er, der Autofahren hasste und fürchtete, ist mit uns nach Lindau gezogen, und später sogar bis nach Amerika geflogen.

Hier wurde er dann vom Stubentiger zum Streuner. Hat uns von Mäusen befreit und uns Vögel und Streifenhörnchen serviert.

Nachdem er in Lindau schon zahlreiche Zahnoperationen hinter sich gebracht hatte (alle seine Backenzähne), musste er dann vor einem Monat wieder zum Tierarzt um sich einen der Eckzähne entfernen zu lassen. Das Maul war ganz geschwollen, und Blut kam aus der Nase.

Nach der OP sagten sie uns dann, daß er ein Loch im Knochen hat, und somit Nase und Maul miteinander verbunden sind. Sie sagten auch, daß das Knochengewebe ziemlich übel aussähe, ob wir nicht eine Biopsie machen wollen.

Und nach einer Woche kam dann die Diagnose: Knochenkrebs!

Ich war davon ziemlich geschockt, hatte doch immer das beste gehofft. Ich bin dann gleich zum Tierarzt gefahren, aber die konnten mir auch nicht wirklich weiter helfen. Knochenkrebs im Maul ist ziemlich selten, und wir sind dafür keine Spezialisten.

An dem Abend habe ich neben Moppi gesessen und Rotz und Wasser geheult.

Er fraß kaum noch, ich vermutete er könne nichts riechen wegen dem Blut dass aus der Wunde kommt. Etwas später kam es dann aus beiden Nasenlöchern. Er stand immer vor Speisekammer und hat gerufen, er hat Hunger. Wenn wir ihm dann etwas in den Napf gemacht haben, ging er zum Napf schnupperte dran und ging wieder weg. Wir haben auch Nassfutter versucht, gleiches Ergebnis.

Wenn die Tür zur Speisekammer mal offen stand, hat er seinen Kopf in die Futtertüte gesteckt und daraus ein paar Brocken gefressen. Also habe ich mich dann mit ihm hingesetzt und ihn zuschauen lassen wie ich das Futter aus der Tüte hole und ihm hingehalten. Dann hat er ein bisschen gefressen. Aber nicht sehr viel.

Nach einigen Tagen hat er dann auch angefangen das Nassfutter zumindest abzulecken und ganz wenig zu essen.

Allerdings habe ich ihn nie trinken gesehen.

Rausgelassen haben wir ihn ein paar Tage nach der OP wieder nachdem er ein bisschen wenigstens gefressen hatte. Vielleicht hat er ja draussen was getrunken?

Zwischendurch habe ich ihm Wasser mit einer Spritze ins Maul gespritzt, weil ich mir nicht sicher war ob er überhaupt was trinkt.

Letzte Woche war ich dann mit ihm beim Spezialisten in der Onkologie. Der Tumor ist bereits rüber auf die andere Nasenseite gewandert. Deshalb riecht er nichts mehr. Die Rezeptoren sind abgeschnürt. Nichts mit einfach das Blut raussaugen und gut ist.

Die einzige Möglichkeit die es noch zur Behandlung gäbe, wäre Strahlentherapie gewesen. 25 Sitzungen, Montag bis Freitag, jeden Tag eine, mit Betäubung. Und jedes mal Autofahren. Dazu wahrscheinlich noch ein Schlauch für künstliche Ernährung, weil die Katzen dann noch weniger Fressen. Und das alles für eine eventuelle Verlängerung der Lebensdauer auf 6 Monate. Nein danke, alleine die Sitzungen mit Betäubung haben mich schon abgeschreckt davon, und der Rest war ja nur noch Folter.

Also haben sie ihm ein bisschen Flüssigkeit gespritzt, und uns Schmerzmittel und Antibiotika mitgegeben.

Nach einigen Tagen habe ich dann beschlossen ihn einschläfern zu lassen. Bevor er irgendwann verdurstet, oder sich zum Sterben irgendwo versteckt, wie Katzen das oft machen, oder unter Schmerzen vor sich hinvegetiert.

Allerdings wollte ich ihn nicht noch mit Auto zum Tierarzt bringen. Ich wollte nicht, daß seine letzten Erinnerungen aus angsterfülltem Autofahren, enger Transportbox, und fremder Tierarztpraxis bestehen.

Also haben ich nach Tierärzten gesucht die Haustiere zu Hause einschläfern lassen, und bin tatsächlich fündig geworden. Mit dem Arzt habe ich dann einen Termin vereinbart für heute Nachmittag.

Und ich habe mich schäbig gefühlt Moppis Tod zu planen. Ich war echt fertig die letzten Tage. Auf Arbeit konnte ich mich kaum konzentrieren, war in Gedanken oft bei Moppi…

Ich hatte Zweifel: Müssen wir wirklich? Jetzt schon? Er frisst doch (ein bisschen), und solange er auf den Schmerzmitteln war, schien es ihm auch ganz gut zu gehen. Aber Mandy hat mir klar gemacht, daß wir nicht wissen ob er wirklich keine Schmerzen hat und dass wir ihn nie trinken sehen und nur sehr wenig fressen, und in dem Loch zwischen Nase und Rachen steckt ständig Futter fest. Ihm läuft ständig Blut aus der Nase, bzw. niest er Blut. Außerdem hat er ziemlich stark abgenommen. Er wiegt nur noch 5 Kg, bei seiner Größe.

Trotzdem habe ich mich weiter richtig schlecht gefühlt und oft geheult. Ab und an habe ich mich dann Abends dem Jägermeister ergeben. Wenigstens ein bisschen Linderung…

Heute war es dann so weit. Heute morgen haben wir Adrian und Olivia erklärt, daß Moppi krank ist, und nicht mehr gesund wird, und deshalb heute eingeschläfert wird, und sie sich verabschieden sollen. Adrian war todunglücklich! Der arme Kerl, ich musste mich echt zusammenreissen nicht mit ihm mit zuheulen…

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Da ich beschlossen hatte Moppi im Garten zu begraben (in Michigan erlaubt), habe ich gestern extra eine Schaufel gekauft und dann ein Loch gegraben. Nachdem ich etwa eine Hand tief vorgedrungen war stieß ich aber auf den komprimierten Lehmboden, und da half mir nur noch die vom Nachbarn geliehene Spitzhacke weiter.

Mandy und ich haben noch ganz viel mit Moppi gekuschelt, noch mehr als die letzten Wochen:

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Als der Tierarzt kam (in normaler Straßenkleidung) hat sich Moppi natürlich versteckt, aber ich konnte ihn für die Spritze hervor holen. Er hat die Spritze ganz tapfer ertragen, und ist dann erstmal zum Futternapf gerannt. Die betäubende Wirkung setzte aber relativ schnell ein, und ich setzte mich neben ihn und begleitete ihn unter Tränen in den Schlaf.

Und was für einer, der hat geschnarcht!

Im Schlaf bekam er dann die Muskel-lähmende Medikation verabreicht. Allerdings schlug sein Herz einfach weiter. So ein Kämpfer!!! Die zweite Spritze liess sich in der Vene nicht entleeren, erst die dritte brachte dann der erwartete Wirkung.

Dann war es vorbei.

Moppi ist jetzt in den ewigen Jagdgründen.

Er fehlt mir!

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Trotzdem ist es irgendwie befreiend, dieses Damoklesschwert nicht mehr über ihm schweben zu sehen.

Ich habe ihn in einem Schuhkarton, und den Schuhkarton in einem Tier-Leichensack begraben. Auf dem Grab habe ich ein paar Blümchen eingepflanzt.

Als alles vorbei war, gab ich Mandy das Zeichen, daß sie mit den Kindern nach Hause kommen kann.

Die erste Frage der Kinder war natürlich nach Moppi, und ich erklärte ihnen, daß Moppi jetzt im Himmel ist. Und ich zeigte ihnen wo ich seinen Körper begraben habe. Adrian war wieder richtig richtig traurig! Wir haben noch lange darüber gesprochen, und auch, was mit Mama und Papa passiert wenn sie sterben, ob sie dann auch in den Himmel kommen und wann…

Jetzt schlafen die Kinder, und ich schreibe mir den Kummer vom Leib.

Ruhe in Frieden Moppi! Ich vermisse dich!

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Ich muss jetzt aufhören, sonst kriegt die Tastatur einen Kurzschluss.

Steven

 

 

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Zeitkiller Vol. 5: Minecraft (Mod: Agrarian Skies)

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Ich habe ja schon seit vielen Monaten (Jahren?) kein Minecraft mehr gespielt. Das Spiel fand ich einfach nach einigen Stunden zu langweilig, kein echtes Ziel zu haben bzw. keine echte Herausforderung (Die Gegner sind einfach zu vorhersehbar, und man war in seinem Haus immer sicher) war mir immer zu langweilig. Stattdessen habe ich Terraria gespielt, da wurde das eigene Haus ab und An von Zombiearmeen angegriffen, und es gab mehr Gegner und Bosse. Ausserdem fand ich es einfacher in 2D.

Letzte Woche hat Adrian mich aber gefragt ob wir Minecraft haben. Er hatte das bei dem großen Bruder seines Freundes Riley gesehen als wir zu Besuch waren. Also haben wir einfach mal Minecraft angemacht. Allerdings ist Maus und Tastatur gleichzeitig zu spielen noch etwas schwer für ihn. Also habe ich ein Joypad gekauft.

Ein Logitech F710.

Um dann festzustellen, daß Minecraft am PC überhaupt keine Joypads unterstützt ?!?! Dabei gibt es das Spiel für alle möglichen Konsolen und sogar fürs iPhone.

Nach ner halben Stunden googlen fand ich einen Mod mit dem man doch Joypads benutzen kann, und sogar im Splitscreen spielen.

Seitdem spielen Adrian und ich ab und an ne Stunde Minecraft. Ich habe ein paar Texturpakete runtergeladen um ein bisschen schönere Grafik zu bekommen, im Moment benutzen wir Soartex Fanver. Hauptsächlich weil ich klares Glas haben will, aber an sonsten relativ nah am Original bleiben will, vor allem bei den Bodenblöcken und der Werkbank und so.

Daraufhin habe ich dann auch ein eigenes Spiel angefangen, allerdings wurde es wieder relativ schnell langweilig. Dann jedoch schaute Adrian ein Let’s Play von einem meiner Lieblings-Let’s-Player „Gerugon„. Gerugon spielte Minecraft, mit einem Mod: Agrarian Skies.

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Da startet man auf einer kleinen Insel im Nichts, mit nur ein paar Baumsamen in einer Kiste. Man muss jetzt den Baumsamen auf einem kleinen Fleckchen Erde pflanzen, den Setzling düngen damit er schnell groß wird, dann den Baumstamm abhacken (mit den Händen weil wir haben ja keine Werkzeuge) dann aus dem Holz macht man Planken, aus den Planken Stöcke, und aus den Stöcken einen Bischofsstab. Mit dem Stab baut man dann die Blätter vom Baum ab und die Blätter geben einem neue Setzlinge, Raupen und Äpfel.

Dann setzt man den neuen Setzling wieder in die Erde, düngt ihn, und baut den Baum wieder ab. So lange bis man genug Holz für ein Fass hat (oder ein paar). Dann baut man die Fässer und packt da die überzähligen Setzlinge rein. Die kompostieren dann zu neuer Erde, und man man kann ein neues Fleckchen Erde an der Insel anbauen um mehr als einen Baum auf einmal wachsen zu lassen. Ausserdem baut man mit dem vielen Holz die Plattform ebenfalls größer. Mit den Raupen infiziert man einen Baum, und bekommt man anstatt Setzlingen, Fäden und noch mehr Raupen. Mit den Fäden und ein bisschen Holz baut man ein Sieb. Wenn man die Erde aus dem Komposter siebt bekommt man Steinchen. 4 dieser Steinchen kann man zu einem Steinblock zusammenbauen Jetzt kann man Sachen aus Stein bauen. Wenn man den Stein mit dem Hammer klein haut bekommt man Schotter. Schotter kann man sieben und erhält Erze. Oder man haut Schotter mit dem Hammer zu Sand, Sand zu Staub. Wenn es geregnet hat sammelt sich in den Fässern Wasser. Wasser und Staub ergibt Lehm. Lehm kann man zu Ton brennen. Erze kann man zu Barren schmelzen…

usw, usw, usw

Man hat eine riesige Produktionskette bei der man später sogar Fusionsreaktoren bauen kann, alles aus ein paar Setzlingen und einem Fleckchen Erde.

In dem Mod hat man auch eine begrenzte Anzahl an Leben (man bekommt für Quests ab und zu noch Extraleben), und man kämpft ständig mit dem Hunger. Man stirbt auch wenn man zu lange hungert. Also muss man vor allem schnell daran arbeiten eine Nahrungsquelle zu bekommen (nicht nur die paar Äpfel die vom Baum fallen).

Durch die begrenzte Anzahl an Leben muss man auch sehr vorsichtig agieren. Man darf nicht von der Insel fallen, sich nicht von Monstern die im Dunkeln erscheinen töten lassen, nicht verhungern usw.

In meiner aktuellen Welt auf der ich vorgestern Nacht angefangen habe habe ich schon 8h gespielt und bin immer noch dabei Erde aus Setzlingen zu bauen um meine Farm zu vergrößern. Es gibt noch sooooo viel zu tun.

Hier mal ein Bild von meiner Welt:

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Links sieht man meinen Gegnerturm wo die Monster erscheinen und sich beim runterfallen gleich das Genick brechen. In der Mitte sieht man meine Baum-Farm. Im Hintergrund in der Mitte ist mein Lager und mein Steingenerator (Lava und Wasser ergibt Stein). Rechts hinten ist meine Nahrungsfarm, im Vordergrund sieht man die Kompostfässer. Und wie man sieht ist alles von einem Zaum umrandet, damit ich ich nicht aus Versehen runterfalle!

Die Installation ist etwas tricky:

  • Zunächst besorgt man sich den FTB (Feed the Beast) Launcher
  • im Launcher installiert man das Modpaket Agrarian Skies
  • danach im Launcher die Maps für Agrarian Skies installieren die man Spielen will (bei mir hat nur die Flat Map funktioniert
  • dann starten man das Modpaket mit dem Launcher
  • Falls die Welt nun in Minecraft nicht auftaucht, dann kann man die Map auch hier downloaden: http://ftb.cursecdn.com/FTB2/maps/Map_Flat_Platform_T/1/Map_Flat_Platform_T.zip und kopiert sie dann in den „saves“ Ordner: E:\Spiele\Minecraft_FTB\AgrarianSkiesHQ\minecraft\saves
  • entpacken nicht vergessen 😉

So, das wars für Heute!

Mit gecrafteten Grüßen,

Euer Steven

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Zeitkiller Vol. 4: Wastelands 2 Übersetzung

Wastelands 2 ist ein Spiel das mit Crowdfunding finanziert wird und des im Moment Hilfe der Community braucht beim Übersetzen der 25000 Strings in jede der 4 Sprachen, Deutsch, Französisch, Spanisch und Italienisch.

Hier habe ich mich entschlossen mitzuhelfen, erstens weil ich das Spiel absolut geil finde (oder zumindest Spiele dieser Art wie Fallout 1/2/T), zweitens weil ich schon immer mal an nem Spiel mitarbeiten wollte, und drittens weil ich dadurch mein Englisch weiter verbessern kann mit neuen Vokabeln und Redewendungen.

Also habe ich seit letzter Woche knapp 300 Strings ins deutsche übersetzt, und bin auch weiterhin fleissig dabei. Auch wenn dieses Wochenende kaum Zeit totzuschlagen war.

Da es für dieses Spiel noch keinen Trailer gibt, hier das absolut geniale Kickstartervideo:

So Long,

Euer Steven

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Zeitkiller Vol. 3: Factorio

Factorio hatte ich schon vor nem Jahr auf dem Schirm, aber ich war zu geizig es mir zu kaufen, und es sah auch nicht wirklich hübsch aus. Aber die Idee war genial:

Man baut eine Fabrik aus Robotern und Fließbändern auf um sich gegen Alienmonster zu behaupten auf einem Fremden Planeten.

Das fängt damit an, daß man Rohstoffe wie Kohle, Eisen, Kupfer und Stein abbaut (erst manuell, doch ziemlich bald automatisiert) diese dann in Schmelzöfen packt, und daraus dann Produkte „craftet“.
Irgendwann nach ein paar Minuten will man das nicht mehr von Hand machen und fängt an die ersten Roboter zu bauen die die Rohstoffe abbauen. Dann einen Robotor der die abgebauten Rohstoffe alleine in den Schmelzofen packt. Und dann fängt man an Fliessbänder zu bauen um alles zu automatisieren. Und zwischendurch muss man immer die feindliche Fauna abwehren.

Seit Mai gibt es jetzt eine neue wesentlich schönere Version, und diese hat auch eine Demo. Also habe ich mir die Demo (3 Missionen) reingezogen und war begeistert. Also Kreditkarte gezückt und gekauft.

Mit dem Spiel habe ich noch viel länger in die Nacht hineingearbeitet, nur noch einen Produktionszweig mehr aufbauen. Nur noch diesen Warenflow optimieren. Nur noch schnell Lasertürme erforschen…

Ich kann nicht sagen wie viele Stunden ich hier versenkt habe weil das Spiel noch nicht bei Steam ist, aber grob Überschlagen so um die 5-7h in der Demo und in der Vollversion nochmal ungefähr 12-15. Dann war die kurze Kampagne leider vorbei.

Und im freien Spiel fehlt mir der Reiz mit der angreifenden Fauna, die sind einfach zu weit weg auf den meisten Karten.

Ich habe mir dann eine eigene Karte gebaut wo die Gegner viel näher sind und ich nicht so viele Startrohstoffe habe.

Allerdings scheine ich da in der Minderheit zu sein, die meisten mögen es lieber ungestört Warenkreisläufe aufzubauen und zu optimieren.

Ich brauche da eine Herausforderung, deswegen ist mir auch Minecraft zu langweilig geworden nach ein paar Stunden.

Aber die 20h die ich gespielt habe waren verdammt süchtig machend.

Hier ist der neue Trailer, der eigentlich sofort zum Kaufen animieren sollte 😉

Grüße vom Fliessband,

Euer Steven

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Zeitkiller Vol. 2: Creeper World 3

Nachdem ich nicht mehr Don’t Starve verfallen war, hatte ich sogar wieder etwas mehr Zeit abends, zum Beispiel um meine ganzen liegengebliebenen Fernsehsendungen anzuschauen, oder mal mit Mandy zu reden 😉

Allerdings nur bis ich Creeper World 3 entdeckte.

Creeper World 3 – Arc Eternal ist ein Towerdefense Spiel. Allerdings kämpft man hier nicht gegen irgendwelche dummen Monster die Stumpfsinnig an Türmen vorbeilaufen, sondern man Kämpft gegen eine wabernde bläuliche flüssige Masse (dem Creeper), die man mit Mauern, und den verschiedensten Waffen zurückschlagen muss.

Für mich bedeutet dieses Designentscheidung den Wegfall all der Sachen die mich größtenteils von TD Spielen ferngehalten haben:

  • es wird keine KI gebraucht
  • es kommen nicht plötzlich irgendwelche unfairen Wellen von Monstern für die ich schon bei Welle 1 hätte Türme bauen müssen
  • Creeper greift meine Türme an, und zerstört diese
  • Irgendwann verkehrt sich das Spielprinzip in Tower Offense um, man muss nämlich die Spawner zerstören -> mehr Abwechslung
  • Terrain ist in 10 Höhenstufen manipulierbar, bei einem flüssigen Gegner durchaus nützlich

Die Story ist zwar ziemlich hanebüchen, aber trotzdem fand ichs interessant.

Und was mir erst am Ende auffielt: Ich habe in keiner einzigen Welt gespeichert. Was bedeutet wenn ich abends ins Bett gegangen bin, dann erst wenn ich eine Welt (ein Level) geschafft hatte, oder es mich geschafft hatte.

Und das sagt mir einiges.

Dieses nur noch eine Welt anschauen, machte mich echt süchtig.

Bis ich nach 20h die Kampagne durchhatte, und nun noch einige restliche Welten übrig, und dann gibt es noch nen Weltengenerator und Community-Welten die es zu bezwingen gilt.

Aber nach dem Beenden der Kampagne habe ich nicht mehr so viel gespielt. Nur noch ein paar Stunden.

Wer also die allerersten Tower Defense Spiele mochte, aber später von dem immer gleichen Schema abgeschreckt wurde sollte dies mal ausprobieren.

Die Musik habe ich irgendwann abgestellt und eine Black Sabbath Playliste reingemacht, und wenn ich jetzt einige der richtig geilen Stücke höre wie Sabbath Bloody Sabbath, The Wizard, Lord of this World, Children of the Grave etc. dann muss ich bei den Beats immer an Creeper World denken.

 

Happy Creeping!

Euer Steven

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Zeitkiller Vol. 1: Don’t Starve

Dies ist meine neue Kategorie: Zeitkiller

Hier will ich euch einfach kurz berichten womit ich grade meine Abendliche Freizeit verbringe.

Letztes Jahr habe ich ein Spiel entdeckt, ich weiss gar nicht mehr wodurch, welches mich dann Nacht für Nacht gefesselt hat:

Don’t Starve

Ich weiß gar nicht wieso ich da nicht früher drauf gekommen bin, weil das ist schon über nen Jahr lang released. Weil das ist genau mein Ding: Ein RPG/Adventure bei dem es ums Überleben geht mit einer Menge Crafting.

Ich glaube es war der komische Name, der Horroreinschlag und die Screenshotgrafik die mich irgendwie davon abgestoßen hatten.

Völlig zu Unrecht!

Das Spiel ist genial!

Worum geht es?

Man ist in einer unbekannten Welt und muss sich alles zum Überleben erarbeiten.

Man fängt an Grashalme und Zweige zu sammeln, sowie Feuerstein, um damit erstmal ein Feuer zu machen. Weil Nachts wird man von Schattenmonstern gefressen, also muss man immer im Licht bleiben. Außerdem muss man Essen sammeln um nicht zu verhungern. Daher der Name.

Und so sammelt und baut man von Tag zu Tag, kauert sich um sein kleines Feuerchen bei Nacht und versucht ein Basiscamp zu bauen damit das Überleben etwas leichter wird.

Wird es aber nicht, weil die Herausforderungen auch immer größer werden.

Es kommen Höllenhunde die einen Fressen wollen (bei Tag und besonders fies, bei Nacht), es kommt der Winter, wo man Warm bleiben muss und es wächst nichts mehr, also muss man wie die fleissige Ameise ordentlich gearbeitet haben im Sommer, usw.

Und wenn man Tot ist, dann ists vorbei. Jedes neue Leben fängt in einer neuen Welt an. Man erforscht also alles neu.

Das Spiel habe 30h gespielt bisher, und viele Nächte wo ich am Nächsten Tag arbeiten musste waren viel zu kurz dadurch.

Irgendwann wurde es dann doch zu fies, oder aus dummen Fehlern ist die ganze Arbeit von Tagen dahin, und dann hab ichs irgendwann ausgelassen.

Aber irgendwann packts mich bestimmt mal wieder.

Hier ist ein Trailer, ist bei diesem komplexen Spiel leider nicht ganz optimal:

Also wer auf Survival Games mit PermaDeath steht sollte es mal ausprobieren!

 

Nicht Verhungern!

Euer Steven

 

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Besuch von Oma und Opa

Seit Monaten löchern uns unsere Kinder:
Wann kommen Oma und Opa?

Und dann sagen wir ihnen immer:

Zu Ostern kommen Opa und Opa.

Und nun war es so weit, Ostern Stand vor der Tür, was bedeutete, daß Oma und Opa auch auf dem Weg waren.

Und dann war es endlich so weit. Mit unserem neuen Auto fuhren wir nach Detroit zum Flughafen um meine Eltern in Empfang zu nehmen. Dort warteten wir dann in der Ankunftshalle:

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Ome und Opa kamen groggy aber glücklich an und wurden auch gleich herzlich begrüsst. Nicht so sehr von unseren Kindern, weil Adrian irgendwie kränklich rumlaborierte und Olivia natürlich etwas schüchtern war.

Und dann war ja auch schon Ostern. Es gab viel zu suchen für die Kleinen:

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und auch die Großen:

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Opa und ich haben dann noch das Osterhuhn zubereitet, mit Klößen und Grünkraut, hmmmm lecker!

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Auf dem Urlaubsprogramm stand dann auch in Trip zu den Niagarafällen, auf die kanadische Seite, denn erstens ist das kürzer von Detroit aus, und außerdem sieht man viel mehr und schöner ist es auch. Unser Hotelzimmer hatte sogar 2cm Niagarablick:

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Am ersten Tag sind wir erstmal ins Hoteleigene Schwimmbad mit Wasserrutsche, Wasserfällen, Whirlpool und Sauna gegangen, und zum Abendessen ins Brasilianische Steakhaus, daß ebenfalls gleich mit im Hotel war.

Am nächsten Morgen standen dann die Niagarafälle auf dem Programm. Dazu mussten wir nur die Straße 10 Minuten herunterlaufen und schon waren wir da. Der Anblick der Fälle war schon toll, auch wenn ich mir das ganze immer etwas höher vorgestellt hatte, sind ja nur 30m…

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Das weiße dort in der Mitte ist übrigens noch meterhoher Schnee, und die Hochhäuser dort sind die US-Amerikanische Seite. Die Fälle sind auf der Seite aber natürlich sieht man von da nicht so gut. Deshalb haben sie extra ein Stück Brücke gebaut (der grüne Pfeiler im linken Bild), damit sie auch ein bisschen davon sehen.

Der zweite und wesentlich imposantere Teil sind die anderen Wasserfälle:

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Und auch hier wieder meterhoher Schnee.

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Und auch wenn die Sonne da war, war es noch ganz schön frisch!

Und hier ein Regenbogen, entstanden aus der umherwehenden Gischt:

 

 

 

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Hier ist die Brücke nach USA:

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Im Anschluss haben wir uns noch ein Vogelhaus angeschaut, aber dort gab es nicht nur Vögel:

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Und die Kinder sind Alles (Olivia fast Alles) tapfer gelaufen, ohne sich großartig zu beschweren.

Am Ende ging es im Hotel nochmal ins Schwimmbad und im Anschluss wieder ins Brasilianische Restaurant (wir hatten von Groupon jeweils Gutscheine dafür bekommen).

Und so sahen die Wasserfälle bei Nacht aus, (aufgenommen aus der Hotelbar ganz oben im Hochhaus):

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Schade, daß wir so weit weg waren, aber wir dachten, die Beleuchtung würde erst Ende Mai eingeschaltet werden, so stand es zumindest ausgeschrieben.

Am Abreisetag sind wir dann noch in die Vergnügungsmeile gefahren. Dort wollten wir eigentlich ins Kletterhaus, aber erstens war das draußen (und es war immer noch frisch) und außerdem noch geschlossen.

Also entschlossen wir uns Mini-Golf zu spielen, mitten zwischen lauter Dinosauriern. Einige von uns sind nur mit Mühe und Not lebendig und mit allen Körperteilen entkommen.

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Bevor unsere Parkuhr ablief gings noch in die Spielhölle, und Adrian hat auf Anhieb 1000 Tickets gewonnen:

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Der Automat druckte dann wahrhaftig 1000 von den kleinen Tickets, das hat ungefähr ne Viertelstunde gedauert. Dann mussten wir die 1000 Dinger noch in einen Leseautomaten wieder einziehen lassen, das hat nochmal 5 Minuten gedauert und dann konnte er sich dafür lauter Krimskrams aussuchen.

Danach gings wieder auf die Heimfahrt. Unterwegs hielten wir noch am Lake Erie an, und machten einen Abstecher zum Strand, und dem Spielplatz der da mit dabei war.

 

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Wieder zu Hause in Rochester angekommen haben wir noch jede Menge Shoppingtouren unternommen, gegrillt und Marschmellows überm Feuer geröstet, und Sterne beobachtet.

Zum Geburtstag habe ich nämlich unter Anderem ein 700mm Teleskop bekommen.

Das musste natürlich gleich mal ausprobiert werden:

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Ok das Foto ist ganz schön schlecht, aber was will man erwarten wenn man ein iPhone im dunkeln an ein Teleskop hält 😉

Jedenfalls konnte ich sofort vom Schlafzimmerfenster aus Jupiter sehen, und auf der Vorderseite des Hauses Saturn (siehe obiges Bild) und Mars.

Auch wenn ich erst heute verstanden habe wie man das Teleskop richtig ausrichtet (hab mir letzte Nacht fast einen abgebrochen als ich versucht habe das Gerät mit der Polachse fast ganz nach oben auszurichten…)

Ich habe dann auch mal versucht M106 zu finden, weil das in dem kleinen beobachtbaren Himmelsausschnitt auf der Terrasse im Bereich des möglichen liegt.

Dabei habe ich mich von Tania Australis und Tania Borealis in Ursa Majors Tatze nach oben über Omega UMa, Psi UMa, 56UMa, 58UMa, 59UMa, 60UMa Al Kaphrah und 65UMa vorgearbeitet mithilfe meiner iPhone App Skysafari. Aber als ich dann oberhalb von HD 106420, HD 106556 und SAO 44095 danach gesucht habe war nichts zu finden 😦

Es war gar nicht so einfach sich da langzuhangeln und ich musste 3 mal wieder zurück zu den Tanias weil die mit bloßem Auge gut zu erkennen sind. In der App sind nämlich nicht so viele Sterne zu sehen wie in meinem Teleskop bei 35-facher Vergrößerung.

Naja mein Himmel hier in Rochester Hills ist halt auch nicht der Beste und vielleicht hätte ich mit ner höheren Vergrößerung mehr Glück gehabt aber dann ist immer recht schwierig die Sachen auch zu finden. Ich hab nämlich nur noch ne 3x Barlow Linse was die Vergrößerung auf 105x bringt, oder ein 4mm Okular das mir 175x Vergrößerung bringt ohne Barlow.

Da ich mit dem Gedanken gespielt hatte mir ein 12.5mm oder ein 9mm Okular zuzulegen nehme ich jetzt wahrscheinlich ein 24mm-8mm Zoom Okular, damit sollte das einfangen leichter sein.

Allerdings sind Galaxien auch nicht so leicht zu beobachten, Kugelsternhaufen sollen wohl leichter sein.

Ausgerechnet heute ist der Himmel dann auch wieder bewölkt 😦

Aber ich schweife ab. 😀

Wo war ich? Ach ja Urlaub meiner Eltern.

Neben shoppen waren wir auch noch bei Adrians erstem Flag Football Training:

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Auf dem linken Bild ist Adrian der Center, der den Ball dem Quarterback gibt, und dieser gibt ihn dann seinen Running Backs (Adrian auf dem rechten Bild, ganz rechts).

Adrian macht das Flag Football sehr viel Spaß und dort gehen wir jetzt jeden Sonntag mittag hin.

Außer noch mehr shoppen haben wir dann auch noch abends Spiele gespielt, so wie hier:

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Headbanz! Man kriegt eine Karte an die Stirn und muss durch Fragen erraten was man ist.

Nicht nur den Kindern hat es gefallen Oma und Opa im Haus zu haben, auch Mandy und Ich haben es genossen. Wir konnten länger schlafen, Frühstück stand auf dem Tisch, wir konnten sogar mal ins Kino und haben uns Captain America – Winter Soldier angeschaut.

Aber wie jeder Urlaub war auch dieser irgendwann zu Ende und wir mussten die beiden schweren Herzens wieder zum Flughafen fahren.

Bitte kommt bald wieder!

Auf der Rückfahrt hat Adrian direkt gefragt wann Oma und Opa wiederkommen.

Jetzt warten wir alle schon sehnsüchtig auf Tante Maren!!!

Nur noch 2 Pizzafreitage! (Freitags ist bei uns immer Pizza- und Schmatztag).

 

So Long!

Euer Steven

 

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